Zum Teil wurden die Wege auf dem Giengener Friedhof bereits hergerichtet, jetzt hat der Gemeinderat auch einen Fahrplan für die Sanierung weiterer Abschnitte beschlossen. Offen bleibt zunächst, ob die derzeit gesperrte Treppe hinauf zur Aussegnungshalle saniert oder aufgegeben wird.
Vorgesehen sind demnach drei Bauabschnitte. Im Mittelpunkt des ersten Abschnitts stehen die Wege und die beiden kleinen Plätze im Bereich des Haupteingangs, die stark verschlissen sind. Während die Wege eine neue Asphaltschicht bekommen sollen, will die Stadt die Plätze pflastern lassen. Hinzu kommt noch ein kurzer, aber stark sanierungsbedürftiger Weg im östlich gelegenen neueren Teil des Friedhofs. Für diesen Bauabschnitt sind Kosten von rund 390.000 Euro veranschlagt.
Treppe könnte Urnengräbern weichen
Im zweiten Schritt wird es um die große Treppe zur Aussegnungshalle gehen. Diese wurde in der Vergangenheit schon regelmäßig aus Sicherheitsgründen über den Winter gesperrt. Nun ist offenbar vorgesehen, die Sperrung beizubehalten und im Zuge der Planung zu prüfen, ob die Treppe überhaupt erneuert werden soll. Als Variante könnte die Treppe rückgebaut und durch Urnengräber ersetzt werden, zumal es vom Haupteingang weitere Zugänge zur Aussegnungshalle gibt. Je nach Variante könnten die Kosten zwischen 76.000 Euro (Rückbau der Treppe und Herstellung von Urnengräbern) und 243.000 Euro (Erneuerung der Treppe) liegen.

In Bauabschnitt drei sollen weitere Wege saniert werden, darunter der Weg vor dem Haupteingang und der in Ost-West-Richtung verlaufende Hauptweg. Hier kalkuliert die Stadt mit weiteren 342.000 Euro an Baukosten.
Der Gemeinderat segnete nicht nur das Konzept für die Wegsanierung ab, sondern beauftragte zum Honorar von gut 52.000 Euro auch das G+H Ingenieurteam aus Giengen mit der planerischen Umsetzung des ersten Bauabschnitts.