Bevölkerungs- und Katastrophenschutz

Landkreis Heidenheim rüstet sich für den Ernstfall: Muster-Ausstattungssets verteilt

Für die Notfalltreffpunkte wurden die elf Kommunen des Landkreises Heidenheim mit Muster-Ausstattungssets vom Innenministerium des Landes ausgerüstet. Welche Hilfsmittel diese Sets enthalten:

Der Landkreis Heidenheim hat es sich zum Ziel gesetzt, den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz schrittweise neu aufzustellen und weiter auszubauen. Im Zuge dessen hat der Landkreis kürzlich insgesamt elf Muster-Ausstattungssets vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg erhalten, die den Aufbau und Betrieb von Notfalltreffpunkten mit grundlegenden Hilfsmitteln möglich machen. Die Sets enthalten unter anderem kleine Notstromaggregate, Beleuchtungs- und Informationsmittel sowie Erste-Hilfe-Notfallsets.

Mit Unterstützung der Feuerwehr Heidenheim wurden die Ausstattungssets nun durch die Untere Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes in Stuttgart abgeholt und im Anschluss jeweils ein Muster-Set an die Kreiskommunen ausgegeben. Die Stadt Niederstotzingen erhielt bereits im Dezember 2023 ein erstes Muster-Ausstattungsset zur Erprobung und Vorstellung. Die mögliche Einrichtung mehrerer Liegenschaften und die weitere Ausstattung der Notfalltreffpunkte obliegt den Kreiskommunen selbst.

„Die Notfalltreffpunkte dienen den Kreisbewohnerinnen und -bewohnern beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall dazu, aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise zu erhalten.“

Michael Zimmermann, Kreisbrandmeister

„Um in einer eventuellen Notlage der Bevölkerung in unserem Landkreis flächendeckend eine Hilfestellung bieten zu können, ist es wichtig, Notfalltreffpunkte zu schaffen, die im Bedarfsfall als Anlaufstelle dienen und schnellstmöglich in Betrieb genommen werden können. Dass hierfür alle Städte und Gemeinden im Landkreis geeignete Liegenschaften vorplanen, ist begrüßenswert“, so Landrat Peter Polta.

„Die Notfalltreffpunkte dienen den Kreisbewohnerinnen und -bewohnern beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall dazu, aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise zu erhalten“, erklärt Kreisbrandmeister Michael Zimmermann. „Darüber hinaus sollen etwa Hilfsangebote vermittelt, Notfallmeldungen abgesetzt und auch Erste Hilfe bereitgestellt werden. Aber auch eine gewisse Notversorgung mit Trinkwasser könnte hier von den Kommunen vorgehalten werden.“

Weitere allgemeine Informationen zum Thema Notfalltreffpunkte finden sich auch auf der Homepage.