Steinheims Bürgermeister Holger Weise gab in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt, dass das Regierungspräsidium Stuttgart die Sanierung der B 466 zwischen Sontheimer Wirtshäusle und Söhnstetten plane. In Abstimmung mit der übergeordneten Behörde habe man sich geeinigt, im Zuge dessen auch die Ortsdurchfahrt Söhnstetten zu erneuern. „Das RP wird dann auch die Bushaltestellen barrierefrei machen“, so Weise. Etwas, das die Gemeinde ohnehin vorhatte.
Erst muss die Ortsdurchfahrt Böhmenkirch frei sein
Auf Nachfrage in Stuttgart bestätigt das RP, dass es eine Gemeinschaftsmaßnahme des Regierungspräsidiums mit der Gemeinde Steinheim an der B 466 zwischen Sontheimer Wirtshäusle und Söhnstetten geben werde. Ob das 2025 aber noch der Fall sein wird, ist fraglich. Derzeit wird nämlich noch die Ortsdurchfahrt Böhmenkirch erneuert. Laut Regierungspräsidium würde diese ein Teil der Umleitungsstrecke nach Söhnstetten sein. „Unserer Kenntnis nach dauert die Maßnahme in Böhmenkirch nun bis voraussichtlich Ende Oktober 2025“, heißt es seitens des RP.
Daher seien das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Steinheim derzeit in Abstimmung, ob die Gemeinschaftsmaßnahme unter Umständen auf 2026 verschoben wird, „um eine Winterbaustelle mit witterungsbedingten Problematiken zu vermeiden“. Offenbar hat das RP also aus den Fehlern bei der Baustelle zwischen Söhnstetten und Böhmenkirch gelernt: Diese hatte aufgrund des Wintereinbruchs 2023/2024 über Monate ruhen müssen.