Jagd

Bei Problemen mit Waschbär und Co.: Steinheim hat zwei neue Stadtjäger

Generell ist es nicht erlaubt, innerhalb von bewohntem Gebiet Jagd auf Wildtiere zu machen. Ausnahmen gelten für sogenannte Stadtjäger, die dafür eine Extraqualifikation haben. In Steinheim helfen zwei Jäger, wenn es Probleme mit Waschbär und Co. gibt.

Auch in Steinheim haben sich wie in anderen Kommunen des Landkreises in den vergangenen Jahren Probleme mit Wildtieren im Siedlungsgebiet gehäuft. Besonders oft stellen sich die hochintelligenten Waschbären als wahre Plagegeister heraus. Privatpersonen wissen häufig nicht, wie sie mit den ungebetenen Gästen im Garten oder sogar im Haus umgehen sollen.

Um Abhilfe zu schaffen, gibt es die sogenannten Stadtjäger. Das sind Menschen, die bereits einen Jagdschein besitzen und eine zusätzliche Ausbildung absolviert haben, die vom Heidenheimer Landratsamt anerkannt wird. Ihnen ist es generell erlaubt, im Siedlungsgebiet Wildtiere einzufangen bzw. zu bejagen.

Gejagt wird nur im Notfall

Steinheim hat nun wieder zwei solche Stadtjäger, nachdem der bisher zuständige bereits vor Längerem weggezogen war. Offiziell eingesetzt werden die beiden im Laufe des Aprils und sind dann künftig Ansprechpartner bei Problemen zwischen Wildtier und Mensch. Dabei seien die beiden zunächst einmal beratend tätig, erklärt die stellvertretende Steinheimer-Hauptamtsleiterin Teresa Schmid. „Nur in Notfällen wird bejagt.“

Den Kontakt zu den beiden soll jede und jeder direkt aufnehmen oder sich bei der Gemeinde Steinheim melden. Die Kosten für ihre Dienstleistungen erheben die Stadtjäger selbst. Wer die beiden sind, wird bekanntgegeben, sobald sie offiziell eingesetzt sind.

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