TV-Experte schwärmt

So originell und lustig lobt Didi Hamann FCH-Stürmer Marvin Pieringer

Das ist doch eine Auszeichnung! Didi Hamann spricht über den 1. FC Heidenheim und insbesondere Marvin Pieringer in höchsten Tönen. Was dem ehemaligen Fußballprofi und aktuellen TV-Experten besonders imponiert und wie er Pieringer auszeichnete:

Eine Platzwunde über dem linken Auge: Marvin Pieringer konnte nach dem Sieg des 1. FC Heidenheim beim VfL Wolfsburg dennoch mit links zwinkern – und hatte auch aufgrund seines siebten Saisontores, das den 1:0-Erfolg bedeutete, gute Laune. Der 25-Jährige war natürlich ein begehrter Interviewpartner und strahlte auch beim Gespräch mit dem Fernsehsender „Sky“. Von diesem bekam er die Auszeichnung „The Didi-Man“ – Held des Tages verliehen, was Pieringer als große Ehre auffasste.

Diese Auszeichnung geht auf Dietmar Hamann, von allen nur Didi genannt, zurück. Als Fußballprofi wurde Hamann mit der deutschen Nationalmannschaft 2002 Vize-Weltmeister, zudem gewann er mit dem FC Liverpool, für den er 191 Spiele bestritt, 2001 den UEFA-Pokal und 2005 die Champions League. Aktuell arbeitet „Didi“ unter anderem bei „Sky“ als TV-Experte, der mit seinen kritischen Aussagen, besonders zu seinem ehemaligen Verein FC Bayern München (106 Spiele), auch gerne mal polarisiert.

Er hat eine Platzwunde, kriegt ein bisschen Klebstoff, ein bisschen Uhu auf die Platte, weil das Köpfchen blutet

Didi Hamann im Spaß über die Verletzung von Marvin Pieringer

Jetzt aber lobte Hamann im Fernsehstudio die Leistung des 1. FC Heidenheim, der sich durch den 1:0-Erfolg in Wolfsburg „eine Riesen-Ausgangssituation“ im Kampf um den Klassenerhalt verschafft habe. An diesem Tag imponierte ihm besonders Marvin Pieringer, dessen Auftritt er wie folgt prägnant zusammenfasste: „Er hat eine Platzwunde, kriegt ein bisschen Klebstoff, ein bisschen Uhu auf die Platte, weil das Köpfchen blutet, holt den Elfmeter raus, schießt den rein, stößt noch einmal mit dem Kopf mit (Sebastiaan) Bornauw zusammen.“ Und weil Hamann bereits so am Schwärmen war, packte er verbal noch eine Schippe drauf: „Da geht mir das Herz auf, wenn ich das sehe. Da kriege ich Gänsehaut, wenn ich darüber spreche, denn das sind die Jungs, warum ich diesen Sport und diesen Mannschaftssport so geliebt habe. Die lassen alles da, solange es geht.“

Marvin Pieringer mit der Platzwunde über dem linken Auge. Foto: Eibner/Scott Coleman

Und was ist mit dem 1. FC Heidenheim? „Es wird schwer, aber ich traue ihnen alles zu“, sagte Hamann im Hinblick auf den Klassenerhalt. Und er hatte auch nichts dagegen einzuwenden, als Moderator Michael Leopold anmerkte: „Didi liebt Heidenheim.“ Vielleicht taucht Hamann ja mal mit diesem Spruch auf einem T-Shirt im Studio auf.

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