Handball-Landesliga

Und noch ein Derby: FSG Giengen/Brenz erwartet die TSG Schnaitheim

Nicht nur bei den Handball-Männern gibt es an diesem Wochenende ein Landesliga-Derby, auch bei den Frauen messen sich mit der FSG Giengen/Brenz und der TSG Schnaitheim zwei Kreisvertreter. Das Duell am Samstag, 29. März, in der Sontheimer Hermann-Eberhardt-Halle hat vor allem für die Gäste hohe Bedeutung.

Die TSG kann sich mit einem Sieg bereits Rang drei sichern und wenn man die aktuelle Berechnung des Württembergischen Handballverbandes zu Grunde legt, würde dieser momentan sogar den direkten Aufstieg in die Verbandsliga bedeuten. Schnaitheims Trainer Thilo Riehl ist da aber skeptisch, zu viel kann noch passieren. „Wir gehen mal davon aus, dass wir Relegation spielen, wenn wir Dritter werden“, sagt Riehl. Dazu muss ein Sieg im Derby her, wenn das nicht klappt, dann gibt es am letzten Spieltag ein „Endspiel“ gegen HSG Langenau/Elchingen – es sei denn, der Tabellennachbar patzt vorher auch.

74 Tore im Hinspiel

Das Hinspiel gegen Giengen/Brenz gewann die TSG 39:35 – nicht unbedingt ein Spiel nach dem Geschmack des Trainerteams. „Die Offensivleistung war gut, aber wir haben viel zu viele Tore bekommen, wir müssen dieses Mal mehr Druck in der Abwehr machen“, gibt Riehl die Marschroute vor. Wie eigentlich schon in der ganzen Saison gehen die Schnaitheimerinnen auch in diese Partie mit großen Personalsorgen. Zu den Langzeitverletzten gesellt sich nun noch Torhüter Pia Birzele, die es am Daumen erwischt hat, Leonora Nuhiu fehlt aus privaten Gründen und einige Spielerinnen waren unter der Woche krank. „Aber das sind wir ja schon gewohnt, es müssen eben wieder die Jüngeren ran“, zeigt sich Riehl optimistisch. Ob direkter Aufstieg, Relegation oder ein weiteres Jahr Landesliga – er wird die TSG auch in der kommenden Saison zusammen mit Sabine Knödler trainieren.

Die Offensivleistung war gut, aber wir haben viel zu viele Tore bekommen, wir müssen dieses Mal mehr Druck in der Abwehr machen.

Thilo Rhiel, Trainer TSG Schnaitheim

Im Derby sind alle motiviert

Rein theoretisch könnte die FSG Giengen/Brenz sogar auch noch in die Aufstiegsrelegation kommen, für Trainerin Kirsten Heißwolf und ihre Truppe ist das aber kein Thema. Der Klassenerhalt – und der sollte wohl sicher sein – war das einzige Saisonziel. Trotzdem freut sich die Mannschaft aufs Derby: „Es wäre ja schlimm, wenn da nicht alle hoch motiviert wären“, sagt Kirsten Heißwolf, die voraussichtlich alle Spielerinnen an Bord hat. Allerdings wurde auch die FSG von einer Grippewelle erwischt.

Wir gehen mal davon aus, dass wir Relegation spielen, wenn wir Dritter werden.

Thilo Rhiel, Trainer TSG Schnaitheim

Auch Schnaitheims Männer kämpfen um den Aufstieg

Wie die Schnaitheimer Frauen, so stehen auch die Männer in der Bezirksoberliga vor einer ganz wichtigen Begegnung. Zuletzt hat die TSG Rang zwei erobert, dürfte sich damit auf die Landesliga freuen. Allerdings gilt es, diesen Platz jetzt noch dreimal zu verteidigen. Zunächst am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) im Heimspiel gegen die SG Hofen/Hüttlingen II. Es ist ein Spitzenspiel, denn die Gäste haben nur zwei Punkte weniger und träumen selbst noch vom Aufstieg beziehungsweise der Relegation. Immerhin: Das Hinspiel gewann Schnaitheim auswärts mit 35:29.

Ebenfalls Heimrecht hat der HSB, der am Samstag (20 Uhr) die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf II erwartet. Ein Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht, nächste Woche kommt es dann zum Kreisderby und Kellerduell gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn II. Und schließlich spielt der TV Steinheim am Samstag (18 Uhr) bei der HSG Bargau/Bettringen. Die Meisterschaft ist bereits unter Dach und Fach, nun geht es für die Nissle-Truppe noch darum, ungeschlagen zu bleiben.

Jetzt einfach weiterlesen
Jetzt einfach weiterlesen mit HZ
- Alle HZ+ Artikel lesen und hören
- Exklusive Bilder und Videos aus der Region
- Volle Flexibilität: monatlich kündbar