Jochen Gerstlauer, freier Mitarbeiter bei der Heidenheimer Zeitung, hat wieder seinen feinen Gaumen bemüht, um einen seiner Essenstests durchzuführen. Zuletzt war er im Dezember 2024 bei den Panscherhexen auf dem Giengener Weihnachtsmarkt aktiv und vergab die Traumpunktzahl 40 für eine Feuerwurst.
Neues Jahr, neue Köstlichkeiten bei diversen Veranstaltungen. Auch weiterhin gilt es, das Ehrenamt in den Vereinen hervorzuheben. Im österreichischen Hohenems, wo die Landesliga-Handballer der SHB zu Gast waren, hat es dem Wursttester ein Paar Saitenwürste angetan.
Wursttest im österreichischen Hohenems: So gut schneidet die österreichische Saitenwurst ab
Die vier bekannten Rubriken wurden beim Test herangezogen:
1. Die Bedienung: Die drei Jungs hinter der Theke waren sehr freundlich und erstaunt, als sie vom geplanten Essenstest erfuhren. Mit großer Spannung verfolgten sie das Verkosten der Wurst. Hier gibt es für die drei ehrenamtlichen Helfer klare 10 von 10 Punkten.
2. Die Brezel: Die Brezel war toll gebacken und knusprig, vielleicht etwas zu salzig und kleiner als vom Bäcker, aber geschmacklich gut. Dafür gibt es 7 von 10 Punkten.
3. Die Optik: Die Würstchen waren von normaler Länge. Der Senf war optisch eine Mischung aus normalem und süßem Senf. Für die Optik gibt es 7 von 10 Punkten.
4. Der Geschmack: Die Wurst in Kombination mit dem Senf, dessen außergewöhnlicher Geschmack vom Apfelmost als Zutat herrührt, und der knusprigen Brezel waren ein neues Geschmackserlebnis. Hier gibt es 8 von 10 Punkten.
Gesamtergebnis: Insgesamt kommt die österreichische Saitenwurst mit Brezel auf gute 32 von 40 Punkten.