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Niederlage zum Saisonstart: Warum bei den Hellenstein Rascals trotzdem der Stolz überwiegt

Im ersten Saisonspiel in der Kreisliga verspielen die Footballer der Hellenstein Rascals gegen Aufsteiger Tauberfranken Wolfpack eine 10:0-Führung und unterliegen mit 23:28. Warum Trainer Simon Wannenwetsch trotzdem positive Dinge aus der Partie mitnimmt:

Die Hellenstein Rascals mussten zum Auftakt in die neue Kreisliga-Saison eine schmerzliche Niederlage einstecken. Gegen Aufsteiger Tauberfranken Wolfpack unterlagen die Footballer des HSB in ihrem ersten Heimspiel mit 23:28. „Eine Enttäuschung ist da“, sagt Rascals-Headcoach Simon Wannenwetsch, „die Jungs hatten sich über Monate so hart auf das Spiel vorbereitet und dann verlieren wir unglücklich.“

Dabei lief der Start in die Partie auf dem Rasenplatz in Oggenhausen nahezu optimal. Daniel Kovacs brachte den Football bis in die Endzone der Gäste, kurz darauf versenkte Fabian Bück ein Field Goal. Die 10:0-Führung verspielten die Hausherren jedoch leichtfertig. Im zweiten Viertel gelangen dem Aufsteiger aus Bad Mergentheim drei Touchdowns (10:20). „Vielleicht lief der Start zu gut und wir sind dann etwas leichtsinnig geworden“, so Wannenwetsch, „insgesamt hatten wir noch etwas Sand im Getriebe.“

Zwei Stammspieler der Rascals müssen verletzt vom Feld

Trotz des schwachen Durchgangs zeigten die HSBler in der zweiten Halbzeit eines besonders: Charakter. Mit zwei weiteren Touchdowns von Patrick Rodriguez und Samuel Füchsle kämpften sich die Gastgeber noch einmal heran, zum Sieg reichte es aber nicht mehr. „Wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen“, kritisiert Wannenwetsch nach seinem Debüt als Chef an der Seitenlinie. Dennoch überwiege der Stolz über die starke Entwicklung der Spieler, so der Rascals-Trainer. „Wir müssen aus dem Spiel lernen und nach vorne schauen“, fügt er hinzu.

Wir müssen aus dem Spiel lernen und nach vorne schauen.

Rascals-Cheftrainer Simon Wannenwetsch

Vielleicht noch schmerzhafter als die Niederlage war für die Heidenheimer die Verletzung zweier Leistungsträger. Center Eduard Hihn und Defensivspieler Lukas Endlich mussten im Laufe der Partie das Spielfeld vorzeitig verlassen.

Heimspiel gegen die Heilbronn Salt Miners

Zumindest bleiben Wannenwetsch und seinem Trainerteam einige Einheiten, um die Vertreter des Duos in die Angriffs- und Abwehrformation zu integrieren. Am kommenden Wochenende sind die Heidenheimer spielfrei, erst am Samstag, 12. April, folgt das zweite Heimspiel gegen Tabellenführer Heilbronn Salt Miners. „Das wird wohl eine noch größere Herausforderung, sie sind wohl der Favorit in der Liga“, sagt Wannenwetsch, der sich trotzdem kämpferisch gibt: „An einem guten Tag können wir jedes Spiel gewinnen.“